Evangelikalismus und Fundamentalismus in den USA

Inhaltsverzeichnis


Herausgeber: Evangelisch-Soziale Parteigruppe © 1993-2004
Schlussredaktion: Rolf Strasser



Der radikale Fundamentalismus als Überreaktion auf den Modernismus

Der amerikanische Kern­Fundamentalismus um den bekannten presbyterianischen Prediger Carl McIntire wurde mit der Zeit immer kleiner, weil vielen Christen seine holzschnittartigen Feindbilder sauer aufstiessen. Seit den sechziger Jahren gehört er nicht mehr zu den Anführern des Kern-Fundamentalismus. Dieser Kern-Fundamentalismus hatte theologisch (wenn man ein konservatives Bibelverständnis zugrunde legt) oft nicht sehr exakt gearbeitet. Zwar bestand in der Öffentlichkeit die Meinung, so wie die extremen Fundamentalisten denke man, wenn man bibeltreu sei - und dies war auch das Selbstverständnis der Kern-Fundamentalisten. Aber es zeichnete sich doch ab, dass ihr Wirken mit einer gewissen geistigen Regression verbunden war (es wäre interessant, eine wissenssoziologische Studie darüber anzustellen, weshalb.). Die Fundamentalisten wurden daher auch anfällig auf theologische Einseitigkeiten, die vor allem durch das rigide Weiterkolportieren dieser dogmatischen Anschauungen nicht mehr als originelle Diskussionspartner in theologischen Fragen angesehen, sondern von den Gemässigten als Bedrohung für die biblische Wahrheit empfunden wurden. Die radikalen Fundamentalisten machten mitunter ihre eigene Bibelauslegungskultur zum Mass der Dinge (Eisegese) und nicht mehr nur die Bibel in der Ganzheit und Ausgewogenheit ihrer Aussagen (Exegese). Dies darf natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die Evangelicals lehrmässige Irrtümer in sich hatten und noch haben. Das Wissen um die Bibel kann auch nur Stückwerk sein.

In den USA gibt es seit 1941 einen fundamentalistischen Dachverband (gegründet als American Council of Christian Churches ACCC), einen evangelikalen (gegründet 1942 als National Association of Evangelicals) und einen liberal dominierten (Federal Council of Churches, heute National Council of Churches genannt, seit 1908 bestehend). Hinzu kam, dass die Fundamentalisten 1948 in Amsterdam einen eigenen Weltverband gründeten, den International Council of Christian Churches ICCC. Am von Evangelikalen organisierten Kongress für Weltevangelisation in Berlin 1966 demonstrierte McIntire jeden Tag vor dem Konferenzzentrum, weil ihm die Presseprivilegien verweigert worden waren. Die Intoleranz und der paranoid anmutende Verfolgungswahn in bezug auf die Haltung zum Sozialismus mündete 1970 dann sogar in den Bruch zwischen McIntire und dem von ihm begründeten fundamentalistischen Dachverband ACCC.

1978 wurde eine Gruppe gegründet, welches das Bibelverständnis der Rechtsevangelikalen neu formulieren sollte. Dieses nannte sich International Council of Biblical Inerrancy. Die Gruppe bestand zehn Jahre und formulierte in drei Aufsätzen ihr Glaubensverständnis, die sogenannte Chicago-Erklärung. Kägi schreibt hierzu: «In der Kurzfassung der Erklärung wird an der Irrtumslosigkeit der Bibel auf eine Art und Weise festgehalten, die der fundamentalistischen Argumentationsweise nahe kommt.»

In den achtziger Jahren öffneten sich die Fundamentalisten in den USA und wurden von der antipolitischen zur politischen Kraft. Weil sie gut und gerne einen Fünftel der amerikanischen Wählerschaft mobilisieren können, kommt heute kaum ein ernst zu nehmender Präsidentschaftskandidat mehr daran vorbei, sich zumindest den Schein von christlich­konservativer Frömmigkeit zu geben. Aber dies fällt den Kandidaten wahrscheinlich auch nicht so schwer, haben die US­Amerikaner von ihrer Geschichte her ­ trotz Trennung von Kirche und Staat (oder vielleicht gerade deshalb) ­ ein viel unverkrampfteres Verhältnis zum Christentum als es viele bei uns trotz nomineller Zugehörigkeit zu einer der drei Landeskirchen haben.

Beim Zulauf zum Fundamentalismus spielen neben dem gesellschaftlichen Umfeld auch die momentanen Stimmungen in der Gesellschaft eine Rolle. Beobachter sehen das Anwachsen des fundamentalistischen Lagers auch im Zusammenhang mit einer generellen konservativen Welle in den USA seit Ende der sechziger Jahre. So haben die konservativen christlichen Kirchen zum Teil grossen Zulauf zu verzeichnen, während die liberalen in ihrer Grösse stagnieren oder abnehmen. Zwischen 1955 und 1965 wuchsen zwar noch alle protestantischen Denominationen. Danach wuchs bei den konservativen Southern Baptists die Mitgliederzahl zwischen 1960 und 1979 von 9,7 Mio. auf 13,4 Mio. (1995 15,2 Mio.). Die liberalen United Methodists hatten 1960 10,6 Mio., 1979 noch 9,7 Mio. (1995 8,8 Mio.) Mitglieder und sind damit die drittgrösste Kirche der USA. Die Presbyterianische Kirche schrumpfte von 1965 bis 1993 von 4,2 Mio. auf 2,8 Mio. Mitglieder, die Episkopalkirche im gleichen Zeitraum von 3,6 Mio. auf 2,4 Mio. Bei den Jüngern Christi sank die Zahl von 1,9 Mio. auf eine Million und für die Evangelische Lutherische Kirche gab es Einbussen von 500 000 Mitglieder auf 5,2 Mio. (die Evangelische Lutherische Kirche in den USA ist ein Zusammenschluss von drei lutherischen Kirchen, die sich 1987 verbanden).

Bei den konservativen Christen ist das Wachstum am besten ausgeprägt bei der afro­amerikanischen, pfingstlerischen Kirche von Gott in Christus, welche seit 1982 jedes Jahr rund 200 000 Mitglieder und 600 neue Gemeinden gewonnen und gegründet hat und heute 5,5 Mio. Mitglieder zählt. Die Kombination von dynamischen Gottesdiensten und sozialem Engagement hat hier Erfolg gezeigt. Die Gemeinde Gottes nahm ebenfalls zu und zählt heute 2,5 Mio. Angehörige und ist ebenfalls der pfingstlerischen Richtung innerhalb der evangelisch­konservativen Bewegung zuzurechnen. Die Southern Baptists als grösste protestantische, und zweitgrösste aller Kirchen der USA wuchs auf 15,2 Mio. Mitglieder. Die viertgrösste Kirche ist die Nationale Baptisten­Vereinigung (Nord-Baptisten) mit 8 Mio. Mitgliedern. Die grösste Kirche in den USA ist allerdings die Römisch­katholische Kirche mit ihren 58,3 Mio. Mitgliedern. Dies ist nicht erstaunlich, da der Denominationalismus bei den Katholiken nur sehr gering ausgeprägt ist. Die weltweite Gemeinde Christi im biblischen Sinn wird - zumindest offiziell - als innerhalb der römisch­katholischen Struktur verwirklicht angesehen. Statt Denominationen gibt es im Katholizismus die Ordensgemeinschaften, welche eine quasi-denominationelle Funktion haben, obgleich der Vergleich hinkt.

Es scheint einen Zusammenhang zwischen Predigt des Evangeliums und dem Zulauf der Menschen zu den Kirchen zu geben. Wo ein Prediger selber nicht an die Wiederauferstehung Jesu Christi glaubt, beginnen sich die Gläubigen die Frage zu stellen, warum sie es noch glauben sollten oder sie wechseln mit der Zeit die Denomination. Natürlich kann auch eine geistlich tote Kirche, wenn man es so extrem formulieren will, trotzdem Zulauf haben. Vor allem dann, wenn die Abgänge durch stärkere Zugänge aufgrund der Zuwanderung aus anderen Landesgegenden oder vor allem aus dem Ausland ersetzt werden können.

Die Katholische Kirche scheint auch in den USA von allen Kirchen diejenige zu sein, in der die grundlegenden christlichen Glaubensüberzeugungen am wenigsten auf fruchtbaren Boden bei den eigenen Gläubigen gefallen sind. Die Frage, ob die Bibel wörtlich wahr ist oder wahr ist, aber nicht immer im wörtlichen Sinne, können gemäss einer bei Smith 1998 zitierten Umfrage Evangelikale mit 97% Ja beantworten, bei den Hauptstrom-Protestanten (Mainline), also den älteren traditionellen protestantischen Kirchen, die schon vor dem Evangelikalismus bestanden, können die Frage mit 89% Ja beantworten. Bei denjenigen, welche sich bezüglich des Glaubens selber als Liberale definieren (und organisatorisch vor allem bei den Mainline Churches zuhause sind), sind es 78%. Bei den Katholiken sinkt dieser Wert auf 74%. Bei den Liberalen und Katholiken gibt es eine starke Gruppe, welche die Bibel zwar als im Grundsatz wahr, aber mit Fehlern behaftet ansieht. Bei den Evangelikalen ist diese Gruppe eine sehr kleine Minderheit. Der Unterschied wird noch stärker sichtbar, wenn man nur diejenigen betrachtet, welche die Bibel ohne wenn und aber als wörtlich wahr betrachten. Bei den Fundamentalisten sind es 61%, bei den Evangelikalen 52%, bei den Liberalen 39%, bei den Mainline 35% und bei den Katholiken sinkt dieser Wert auf 23%. Bei der Frage nach der ewigen Errettung glauben 96% der Evangelikalen, dass Jesus Christus der einzige Weg ist, bei den Katholiken sinkt dieser Wert auf 57%. Die Einteilung dieser Gruppen kam durch die Selbstdefinition der Befragten zustande. Die Wahrnehmung der Katholiken in der Optik der Fundamentalisten ist daher oft diese, dass sie im Katholizismus ein religiöses Neuheidentum mit christlichen Versatzstücken sehen. Obgleich stellen sie nicht in Abrede, dass es auch bei den Katholiken viele tiefgläubige und vorbildliche Christinnen und Christen gibt, die durch ihr Zeugnis auch ihnen selber ein Vorbild sind. Statistisch schneiden die Katholiken wohl vor allem deshalb schlechter ab, weil der Katholizismus seine Schäfchen näher bei der Kirche hält als die individualistischeren evangelischen Kirchen und so das eher Risiko eingeht, solche als Brüder und Schwestern anzusehen, die es nicht sind und nur formal oder rituell bei gewissen Anlässen dazu gehören.

Zu dem Wachstum von konservativen und dem Grössenverlust der liberalen und der protestantischen Hauptstrom-Denominationen schrieb Martin Riesebrodt schon Ende der Siebziger Jahre: «So gesehen erscheint das Anwachsen des fundamentalistischen Lagers als Teil einer allgemeineren Reaktion auf die Krise des liberalen Protestantismus in den USA.» Der Zulauf von wertkonservativen Menschen zu wertkonservativen Kirchen ist nicht nur eine Überreaktion auf den Inhalt der modernen massenmedialen Kultur, sondern sie ist in der Form auch ein Produkt dieser Vermassung. Zumindest dort, wo wertkonservative Menschen zu den grossen Mega­Kirchen gehen, entspricht dies selber der modernen, massenmedialen Kultur. Man findet seine Identität zwar in Hauskreisen und Kleingruppen innerhalb der Gemeinde, geniesst aber die Zugehörigkeit zu einer schon rein optisch imposanten Menschenmenge. Der Zulauf zu wertkonservativen Kirchen wurde wesentlich durch die massenmedial verursachte bzw. vermittelte Befindlichkeit, in einer vereinzelten, ja atomisierten Gesellschaft nicht mehr zuhause zu sein, beeinflusst.

Andere Einflüsse zu diesem Zulauf sind auch zu sehen in einer Reihe von Gerichtsentscheiden. In den sechziger und siebziger Jahren gab es einige Urteile des Obersten Gerichtshofes zu Fragen um die Gleichstellung der Schwarzen, die Verringerung der Steuerfreiheit für religiöse Organisationen usw., welche die Konservativen verärgerten. 1962 und 1963 verbot das Oberste Bundesgericht den Staatsschulen das Gebet und das Verlesen eines Bibelwortes. Vor allem das Urteil im Prozess Roe vs. Wade vom 22. Januar 1973 muss als Eckpunkt gesehen werden. Danach wurde es den Frauen gestattet, eine Abtreibung während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft zu vollziehen (sogenannte Fristenlösung). Dieser Entscheid war liberaler als die Gesetze von 46 der 50 Gliedstaaten und wirbelte nicht nur bei konservativen Protestanten einigen Staub auf. Bis 1860 war die Abtreibung in den USA legal. Der Entscheid von 1973 wurde vom Supreme Court 1983, 1986 und 1989 bestätigt (später unter dem Einfluss der neuen republikanischen Richter zwar wieder abgeschwächt).

Jäggi und Krieger weisen darauf hin, dass ein weiterer Einfluss zur Entstehung der neuen christlichen Rechte auch im generellen Rahmen der umfassenderen neuen Rechten gesehen werden muss. Zu ihren Anliegen gehören neben dem strikten Antikommunismus auch der ökonomische Neo-Liberalismus und der soziale Traditionalismus.

Natürlich hat dieser Zulauf zu fundamentalistischen Kirchen in der Gesellschaft auch Ängste verursacht. Viele sehen in den Fundamentalisten die Radikalen an sich, was in dieser zugespitzten, pauschalisierenden Beurteilung natürlich nicht zutreffend ist (trotzdem: es gab unter den Fundamentalisten vereinzelt auch solche, die ganz unverblümt mit dem rassistischen Ku­Klux­Klan sympathisierten oder ihn materiell unterstützten). Die Ängste sind auch dadurch entstanden, dass neue, zwischen den Kirchen operierende Organisationen entstanden. Zu ihr gehörte auch die Moral Majority des Evangelisten Jerry Falwell, die Mitte der achtziger Jahre über 300 000 Adressen von potentiellen Sympathisanten besass. 1981 sollen es vier Millionen Adressen gewesen sein. Durch den Einsatz von solchen Organisationen wurden viele evangelikale und fundamentalistische Christen politisch wieder interessiert oder sogar aktiv. So erhielt der pfingstlerische Fernsehprediger Pat Robertson bei der Testausmarchung für die Präsidentschaftswahlen im Gliedstaat Iowa 1988 mehr Stimmen als George Bush. Laut einer Umfrage haben sich jedoch nur 55 Prozent der evangelikalen und fundamentalistischen Wähler registrieren lassen, gegenüber von 72 Prozent bei Nicht-Evangelikalen. Trotz der Anstrengungen von Moral Majority und ähnlichen Organisationen sind die konservativen Christen in der Regel also apolitischer oder sogar antipolitischer als die Gesellschaft an sich. Vielleicht liegt dies daran, dass die evangelisch-konservative Bewegung einen starken Zuspruch auf dem Land hat, wo man sich über die grosse Politik des fern liegenden Washingtons weniger Gedanken macht. Die Moral Majority löste sich später auf. Durch die neue Organisation Christian Coalition ist eine neue Sammelbewegung entstanden, die noch mehr als die Moral Majority auch evangelikale, also nicht-fundamentalistische Kreise anspricht.

Die fundamentalistische und evangelikale Bewegung war eine Reaktion und teilweise auch Überreaktion auf den Modernismus und auf den theologischen Liberalismus. Der Liberalismus ist, und das wird in der evangelikalen Bewegung oft unterschlagen, alles andere als ein erratischer Block. «Liberalismus» wird bei konservativen Christen vielfach als Etikette oder sogar als Schimpfwort gebraucht. Die Wurzeln des Liberalismus gehen auf die Aufklärung ins 17. und 18. Jahrhundert zurück. Dabei ist der Liberalismus umfassend zu verstehen, vor allem auch politisch. Das neue Denken hatte aber auch Einfluss auf die Theologie. Der geistigen Freizügigkeit im politischen Bereich gegenüber dem Ancien Régime entsprach die geistige Freizügigkeit gegen das orthodoxe Christentum, gegen die Kirche und später auch gegen das Evangelium an sich. Auch der Pietismus war eine Reaktion auf das orthodoxe Christentum, der Grundsatz ad fontes (zu den Quellen zurück) hiess bei ihnen zurück zum unverfälschten Evangelium. Bei den Liberalen hiess das ad fontes zurück zur Vernunft, die ohne Kirche und später auch ohne Gott auskam. Diese geistige Freizügigkeit äusserte sich in der neuen Religionsphilosophie und hielt von da an in der Theologie (oder in das, was von der Lehre von Gott noch übrig war) Einzug.

Nicht jede kritische Anfrage an die Bibel führte zwangsläufig zum Liberalismus, sie führte teilweise auch zu grösserem Gottvertrauen. Beim Liberalismus hingegen machte der Mensch seinen eigenen Bezugsrahmen zum Mass aller Dinge. Humanismus bedeutet urspünglich, der Mensch sei das Mass aller Dinge und nicht mehr Gott und die Bibel, welche die Koordinaten der vernunftmässig erfassbaren Raumzeit durchbricht. Dies führte zu einer Trennung von Glaube und Wissen in zwei verschiedene Sphären bis hin zum Verdrängen des Religiösen in den allerprivatesten Bereich in unserem Jahrhundert. Diese Verdrängung ist wesentliche Ursache für die Entstehung des Fundamentalismus und des modernen Sektentums.

Der theologische Liberalismus wurden durch die Weltkriege erschüttert. «Optimismus und Fortschrittsglaube erweisen sich als unhaltbar», wie Kägi schreibt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand der Neo-Liberalismus, der in Anlehnung an die Relativitätstheorie Einsteins einem Wahrheits-Relativismus huldigt. Man kann nicht sagen, was wahr und was falsch ist, es gibt keine letztendliche Wahrheit. Wichtig ist der Glaube. Der Neo-Liberalismus ist für konservative Christen insofern eine Zumutung, indem er Glauben (d. h. Vertrauen) auf etwas verlangt, dass es gar nicht gibt oder womöglich nicht gibt oder vielleicht trotzdem gibt. Damit wird der Forderung der Vernunft, dass ein Glaube immer begründet sein muss, weil er sonst gefährlich wird, der Boden entzogen. Trotz alledem hat der Liberalismus sich teilweise da für christliche und biblische Werte eingesetzt, wo die Konservativen trotz ihrem verbalen Einstehen für die Bibeltreue geschwiegen haben (Gerechtigkeit, Frieden, Schöpfungserhaltung usw.).